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Lawinengefahrenkarte Zen Stecken, Zermatt

Auftrag

Im Rahmen der Gesamtplanung Zen Stecken der Gemeinde Zermatt galt es, die Lawinengefahrenkarte für das gefährdete Gebiet zu überprüfen.

Projekt

Für die Ausarbeitung bzw. Überprüfung einer Lawinengefahrenkarte sind 30-, 100- und 300-jährliche Lawinenszenarien zu berücksichtigen. Die Beurteilung erfolgt separat für Fliess- und Staublawinen sowie für Schneegleiten. Die Ausarbeitung einer Gefahrenkarte beruht auf der Analyse der Lawinengeschichte, Befragungen von Ortsansässigen, Geländebegehungen, Analyse der Topographie, Lawinenberechnungen sowie nicht zuletzt auf der persönlichen Erfahrung des Gutachters.

Die lawinendynamischen Berechnungen erfolgen generell mit dem SLF-Berechnungsverfahren RAMMS-2D. Je nach Lawinenzug werden ergänzend Staublawinenberechnungen mit dem Staublawinenmodul von AVAL-1D durchgeführt.

Für die Überprüfung der Lawinengefahrenkarte des Gebiets Zen Stecken waren fünf Lawinenzüge zu untersuchen. Insbesondere die Wahl der Anrissgebiete wurde als relativ komplex eingestuft. Für das Gebiet Zen Stecken erfolgten zudem zusätzlich einzelne Lawinenberechnungen durch das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF mit dem neuen internen Berechnungsverfahren RAMMS-extended. Dieses Modul ermöglicht es, die Lawine als Fliess- und Staublawine im gleichen Durchgang zu simulieren. Zudem werden Erosionsprozesse in der Sturzbahn sowie Schneedeckentemperaturen mitberücksichtigt.

Zeitraum:
2016/2017

Auftraggeber(in):
Gemeinde Zermatt

Ort:
Zen Stecken, Zermatt, VS

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